Möglicher Ablauf einer Schulpraxisberatung

Lehrperson schildert Anliegen/ Wünsche

Bsp.: Lehrperson möchte Unterricht optimieren; Schwerpunkt Arbeit an Selbst- und Sozialkompetenzen.

 

Schulbesuch durch den Schulpraxisberater / die Schulpraxisberaterin: Beobachten entsprechenden Arbeitsbereich.

 

Gemeinsame Situationsanalyse in Bezug zu aktuellen theoretischen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungswerten: Was ist gut? Wo besteht Entwicklungsbedarf? Schulpraxisberater/-in gibt der besuchten Lehrperson ein Feedback, in dem auch kritische

Aspekte offen und wertschätzend angesprochen werden.

 

Zielvereinbarung

Schulpraxisberater/-in und Lehrperson formulieren konkrete Entwicklungsziele und entsprechende

Beobachtungsindikatoren (woran sehe/ höre ich, dass die Ziele erreicht wurden?), vereinbaren schriftlich den weiteren Verlauf der Beratung (contracting).

 

Umsetzungsphase

  • Kurze, individuell zugeschnittene Inputs. Bsp.: Schulpraxisberater/ -in erklärt der Lehrperson die Unterrichtsform „Modeling“.
  • Aktives Zuhören: Schulpraxisberater/-in hört Klient/-in professionell und aktiv zu, stellt Fragen und unterstützt dadurch deren Lernprozess.
  • Training – Umsetzung: Bsp.: Schulpraxisberater unterstützt Klient/-in bei der Planung und Vorbereitung einer Unterrichtssequenz mit „Modeling“ und beobachtet die entsprechende Sequenz im Unterricht.

Reflexion, Überprüfung der Zielvereinbarung

Schulpraxisberater/-in gibt Feedback, hört aktiv zu und überprüft gemeinsam mit Klient/-in die Zielsetzungen.

 

Allenfalls Recontracting

Neue Zielvereinbarung wird getroffen.